Dublin, meine Studienstadt

 

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time is running .........

Wie? Schon wieder zwei Wochen seit meinem letzten Blog-Post? Das kann doch eigentlich gar net sein. Doch der Blick auf den Kalender zeigt, dass das doch der Wahrheit entspricht. Irgendwie komisch, dass ich in letzter Zeit immer mit dem Thema meinen Post beginne... aber die zwei-Wochen-Spanne kommt mir wirklich von Mal zu Mal kürzer vor.

Nun was ist denn in den zwei letzten Wochen passiert? äääääähm, mal überlegen: Zunächst gab es den einen Cont.Assestment Test zurück und ich kann sagen mein Gefühl hat mich nicht betrogen :D . Erwähnenswert ist eigentlich nur, dass der Prof sich schon fast entschuldigt hat, mir einen Punkt abzuziehen, er hätte ja so gern die 100 vergeben.... stattdessen gab es "nur" eine 99. Eine schöne Grundlage für die Endnote, aber das Hauptexamen in dem Fach (75% der Note) steht noch aus. Sonst kann ich eigentlich zur Uni nix groß erzählen. Meine beiden CA-Projekte (einmal VWL-Zeug gekreuzt mit "Malen nach Zahlen" und das andere Programmieren einer Barrier-Option unter Berücksichtigung Varianz-minimierender MonteCarlo-Simulation + Auswertung) lassen wohl schon durch die Beschreibung derer vermuten, dass das erste einfach nur nervig ist (und es eher auf die künstlerische Darstellung als auf die Mathematik anzukommen scheint) und das zweite doch ziemlich anspruchsvoll (was aber die Motivation auch nicht gerade erhöht).

Der Prüfungsplan wurde ebenfalls veröffentlicht (Prüfungszeitraum sind die letzten beiden Mai-Wochen) und glücklicherweise werde ich das Europa-League-Endspiel in vollen Zügen genießen können, da die einzigste Prüfung in dieser Woche ist bereits am Montag. Dafür gibt es dann in der Woche drauf drei (Mo/Mi/Fr), was dazu führt, dass ich nach meiner letzten Prüfung noch einen Tag in Dublin bleiben kann, bevor es dann Ende Mai nach Deutschland zurückgeht.

Zum Abschluss, mal wieder eine Betrachtung des Iren an sich, die bisher noch in keinem Blog-Post einen Platz gefunden hat: Während es der normale Ire sein Leben doch eher gemütlich angeht, zeigt sich der katholische, irische Messfeierbesucher doch anders. Da wird die Feier in einem Tempo durchgerattet, das man sich in Deutschland nicht vorstellen könnte. Krönung dieser Speed-Veranstaltungen war dann wohl der vergangene Palmsonntag, deren Messfeier in 52 Minuten abgehandelt war (mit Langfassung der Passion! zum Vergleich in Deutschland würde die gleiche Zeremonie mind. ein-einhalb Stunden dauern). Man hat sich ja normalen Sonntagen mit 25-Minuten(inkl. Predigt)-Messen abgefunden, aber das war dann doch rekordverdächtig... Mir schwant schon was, für die Osternacht.... ich tippe auf alle sieben Lesungen aber zeitlich trotzdem schneller als die gleiche Liturgie in Deutschland (mit den üblichen drei Lesungen).

Viele Grüße aus dem Land, in dem sakrale Rädchen, das Rad des Lebens der Schäfchen eher beschleunigen als ein Ruhepol darstellen

18.4.11 22:59
 



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